DRK Bergwacht Lenninger Tal
1970-1979
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DRK Bergwacht Lenninger Tal

1970 - 1979

1970 wurde der Name der Bereitschaft von Bergwacht Nürtingen in DRK- Bergwacht Bereitschaft Lenninger Tal umbenannt. Im selben Jahr Gründung einer Jugendgruppe.

1972 übernahm Rolf Groh die Bereitschaftsleitung. Um eine optimale Jugendarbeit gewährleisten zu können, war eine Fahrzeugbeschaffung dringend nötig, denn es war den Jugendleitern nicht mehr zumutbar die annähernd 20 Jugendlichen in Privatfahrzeugen zu befördern. Hermann Raichle gelang es 1973, nach hartnäckigen Forderungen, unseren ersten fahrbaren Untersatz, ein altes Clinomobil vom DRK –Landesverband zu erhalten. Die Gemeinde Oberlenningen stellte uns dankenswerterweise eine Garage zur Verfügung.

 

Durch kontinuierliche Skiausbildung war es möglich, dass 7 Aktive  1974  den DSV-Skiübungsleiter mit Erfolg absolvierten und die Bereitschaft über 1 Lehrwart und 11 Übungsleitern alpin und 2 im Langlauf verfügen konnte. Unsere Skikurse in den 70er und 80er Jahren waren für die Bereitschaft ein wahrer Segen, denn Einnahmen aus Skikursen mit bis zu 100 Kindern und Jugendlichen und Beiträgen unserer Fördermitglieder gab uns die Möglichkeit das Hüttenbau- Schuldenkonto auszugleichen. Auch brachten die Skikurse zusätzliche Mitglieder für die Jugendgruppe, die von Gunter Hering mit viel Engagement geleitet wurde. Seit dieser Zeit haben viele Jugendliche Monate und Jahre bei uns verbracht. Haben, so hoffen wir, schöne Tage und Stunden erlebt und fürs Leben etwas mitgenommen. Einige davon sind geblieben und sind nunmehr über 30 Jahre bei uns. In dieser Zeit wurden, was früher in der Bergwacht einfach undenkbar gewesen wäre, Frauen zum aktiven Dienst zugelassen. Ein Mitglied unserer Jugendgruppe, Renate Ebner – Groh, war unter den ersten Frauen die, die Winterrettungsdienstprüfung abgelegt hat. Bedingt durch Zunahme der Aktiven reichte die Räumlichkeit für unsere Dienstabende nicht mehr aus, deshalb waren wir froh, dass uns die katholische Kirchengemeinde ihre Räumlichkeiten über Jahre hinweg ihr Gemeindehaus donnerstags zur Verfügung stellte.

1977 übernahm Hermann Raichle die Bereitschaftsleitung. Im Sommer 1978 wurde dann das erste sogenannte Hüttenfest als Tag der „Offenen Tür“ veranstaltet. Dank der unermüdlichen Mithilfe unserer Partnerinnen und den Brotbackaktionen unter der Federführung von Helga Stehle, hat diese Veranstaltung bis heute noch einen erfolgreichen Bestand. „Krähla-Hudelwisch-Eischiaßa und Backhausbrot“ gehören seither zu unserem erweiterten Wortschatz. Hermann Raichle verwirklichte seinen Traum und den Wunsch der Bereitschaft,  ein bereitschaftseigenes  Einsatzfahrzeug anzuschaffen. Dank einer großzügigen Spende der Volksbank und Zuschuss der Bergwacht Württemberg konnte dieses Fahrzeug 1980 seiner Bestimmung übergeben werden.